<thrive_headline click tho-post-1559 tho-test-46>Ayurvedische Ernährung – Indische Heilkunst</thrive_headline>

In diesem Thema geht es um die Ayurvedische Ernährung. Schenkt man der traditionellen asiatischen Heillehre Glauben, so hat jeder Mensch eine bestimmte Konstitution. Die ayurvedische Ernährung ist genau für diese Konstitution abgestimmt.

Was heißt Ayurveda überhaupt?

Ayurveda ist die traditionelle Heillehre Indiens. Sie greift auf einen jahrtausendealten Erfahrungsschatz zurück. Der Begriff kommt aus dem altindischen Sanskrit und besteht aus zwei Wörter. Ayus (Leben) und Veda (Wissen). Wörtlich übersetzt bedeutet Ayurveda also Lebenswissen oder Wissenschaft des Lebens. Nach dem ayurvedischen Prinzip ist jedes Leben eine Einheit aus Körper, Geist und Seele, die durch das Verhältnis der drei Doshas Vata, Kapha und Pitta beeinflusst wird.  Mit Yoga, Massagen, Reinigungstechniken, Meditationen und einer typgerechten Ernährung versucht Ayurveda diese drei Einheiten  im individuellen Zustand zu halten. Sind die Einheiten in diesem Zustand und im richtigen Verhältnis, gilt man als gesund.

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Was genau sind Doshas?

Bei der Geburt wird jeder Mensch mit einem individuellen Dosha-Verhältnis geboren , wobei  es zu einer Verschiebung der Gewichtung durch den Lebensstil und das Alter kommen kann. Während der Vata-Anteil heiter und kreativ macht, sorgt der Kapha für Ausdauer und Liebenswürdigkeit. Pitta ist scharfsinnig und willensstark. Die drei Doshas verleihen jedoch gleichzeitig dem jeweiligen Menschen eine bestimmte körperliche Konstitution. Vata sorgt für einen gesunden Stoffwechsel und Kapha hingegen stärkt die Abwehrkräfte.
Pitta fördert die Verdauung. In einem gesunden und reinen Körper befinden sich alle drei Doshas im perfekten Einklang.

Was bin ich für ein Dosha-Typ?

Es gibt erste Anhaltspunkte im Internet oder Fachbüchern. Wer jedoch eine wirklich verlässliche und vollständige Analyse haben möchte, kann diese jedoch nur über einen ausgebildeten Ayurveda Arzt bekommen. Dieser ermittelt zuerst den Ist-Zustand anhand Analysen von Hauttyp, Verdauung, Körperbau, Schlafqualität und Persönlichkeit. Danach vergleicht der Ayurveda Arzt, ob es zu einem Ungleichgewicht gekommen ist und ob man sich von seinen Geburts-Doshas entfernt hat.

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Was zeichnet diese Ayurvedische Ernährung aus?

Jedes Lebensmittel wirkt sich laut dem Ayurveda anders auf den Körper aus und beeinflusst somit
ebenso die Doshas. (3 Elemente).
Die Ayurvedische Ernährung und der Speiseplan wird durch einen Ayurveda-Arzt an die individuelle und  gewünschte Dosha-Gewichtung angepasst. So gilt es beispielsweise beim Vata-Typen, dass dieser süße, saure und salzige Lebensmittel zu sich nehmen darf.
Pitta-Typen dürfen ebenso süße, bittere und herbe (gleichermaßen bitter und sauer) essen und Kapha-Typen greifen zu Lebensmittel mit scharfem, bitterem und zusammenziehendem Geschmack. Außerdem spielen dabei Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand des Menschen eine Rolle. Die Lebensmittel sollen mit diesem Gesundheitszustand harmonieren.

Ayurvedische Ernährung – Was ist noch wichtig?

Folgende Richtlinie sollten bei der Ayurvedischen Ernährung eingehalten werden:

  1. Anpassung der Speisen an Ihre Dosha-Zusammensetzung
  2. Essen Sie in entspannter Umgebung und Atmosphäre, am besten schweigend.
  3. Sorgen Sie dafür, dass jede Speise alle sechs Ayurveda-Geschmacksrichtungen enthält (süß, sauer, salzig, bitter, scharf und herb).
  4. Essen Sie nur, wenn Sie Hunger haben
  5. Kauen Sie die Speisen langsam und gründlich
  6. Hören Sie auf Ihr Sättingungsgefühl und beenden Sie rechtzeitig die Mahlzeit
  7. Trinken sie warme Getränke und meiden Sie eiskalte
  8. Essen Sie mittags die Hauptmahlzeit, weil da die Verdauungsprozesse am höchsten sind. Bevorzugen Sie abends leichte Kost.
  9. Lassen Sie zwischen den Mahlzeiten mindestens zwei Stunden Zeit.

Wie lässt sich die die Ayurvedische Ernährung im Alltag umsetzen?

Wer sich mit dem Gedanken auseinandersetzt die Ayurvedische Ernährung mal ausprobieren sollte folgendes wissen. Die Ayurvedische Ernährung verlangt eine bestimmte Vorarbeit.

Wer umsteigen möchte, muss seine Dosha-Zusammensetzung genau kennen und die Lebensmittel „doshagerecht“ auswählen. Die Lebensmittel müssen mit den Doshas harmonieren.

Der Hauptaugenmerk der ayurvedische Ernährung und Küche liegt vor allem auf Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte sowie Getreide. Tierische Lebensmittel sind bei der Ayurvedische Ernährung zwar nicht verboten, sollen aber selten eingesetzt werden. Frisch zubereitete sowie naturbelassene Lebensmittel stehen bei der Ayurvedische Ernährung im Mittelpunkt.

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